cmanager zum Logabgleich von GC und OC (07-2020)

Bereits seit einigen Jahren gibt es das kleine auf Java basierende Programm cmanager, welches unlängst auf die Version 0.5.2 aktuallisiert wurde.
Wenn man so wie ich, schon länger beim Geocaching dabei ist, dann hat man oft Accounts auf mehreren Plattformen.
Und je nach dem wie man sich entwickelt hat, hat man irgendwann das doppelte Loggen auf den verschiedenen Plattformen eingestellt – Stichwort Faulheit ;-)
Der cmanager ermöglicht nun im Nachhinein Logs von www.geocaching.com mit den Caches auf www.opencaching.de abzugleichen bzw. nachzuloggen.
Hierfür benötigt man einen Rechner auf dem das neueste Java installiert ist – bei mir ist es ein Win10-PC.
Ich habe mir als Premium Member bei Groundspeak ein PQ mit all meinen Finds erstellt und dies in dem Ordner gespeichert in den ich die knapp 5MB kleine Java-Anwendung runtergeladen habe.

Den Link nebst einer ausführlichen Anleitung habe ich im Blog von OC gefunden indem ich dort nach cmanager gesucht habe.

Auf www.opencaching.de logge ich mich ein und los geht es:

Den cmanager starte ich mit einem Doppelklick.
Das Programm ist nahezu selbsterklärend und so gehe ich beim ersten Start oben auf „Menü“ und klicke im Popup auf die „Settings“ wo ich meinen Nutzernamen bei geocaching.com angebe und dem Programm Zugriff auf mein Account bei opencaching.de gewähre.

Dann wieder auf „Menü“ und „Open“, wo ich das gezippte PQ auswähle.

Es dauert einen Augenblick bis alle dort enthaltenen Caches importiert sind.
Dann klicke ich auf „List“ und auf „Sync with OC

Wieder dauert es etwas und die Liste wird mit der Datenbank von OC abgeglichen – bei mir kamen knapp 400 doppelte Caches heraus!
Diese gleiche ich nun einzeln ab.

Hier hilft mir cmanager indem er die Eckdaten des ausgewählten Caches beider Datenbanken gegenüberstellt und das Log bei GC anzeigt.
Mit einem Klick kann ich es nun nach OC kopieren – fertig ;-)

Die ScreenShots zeigen das Handling Schritt für Schritt – für die volle Auflösung Rechtsklick „Grafik anzeigen“ wählen!

Klappbesteck von MFH (06-2020)

Seit einiger Zeit baue ich meine Kompetenz im „mit einer Tasse kochen" aus. Denn ich kann in einer Tasse nicht nur Kaffee, Tee, Brühe und Wasser heiß machen ... aber was darin noch so kochbar ist, das erzähle ich ein andermal ;-)
Eine Tasse ist ja eh mit auf Tour dabei sowie kleiner und leichter als ein normales Kocher-Set ist.
(...und denkt daran, dies ist [Werbung]**)
So habe ich mich sehr gefreut in meinen MFH-Händlerlisten ein ganzes Besteckset zum Klappen zu finden und dies natürlich bestellt - selbiges bekomme ich direkt in der Tasse verstaut - vorbei die Zeit des langen Suchens im Rucksack nach dem Besteck ;-)
Neben den Klassikern Messer (20g, 23x100/166mm), Gabel (25g, 26x100/162mm) und Löffel (33g, 38x100/162mm) gibt es auch einen Göffel (31g, 40x100/158mm) mit kleinen Zinken - ein Universaltool, welches sich gerade beim Kochen mit Tassen im letzten Jahr bewährt hat!

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Sicherungsclip, der ein versehentliches Zusammenklappen während des Gebrauchs verhindert.
Klar kann man diese Art von Besteck auch von anderen Hersteller aus Titan, dann aber anderen Preisen erstehen!
*
Was mir als Bastler sehr entgegen kommt, ist die simple Aufhängung des Griffs. Diesen kann ich mit zwei Handgriffen entfernen und gegen einen längeren aus z.B. einem Grillspieß austauschen – warum?
Na, weil bei den heutzutage so modernen Aufgießgerichten die Tüte immer so lang bzw. hoch ist! Ohne nochmaliges abschnippeln oder einsauen kann ich den Inhalt sonst nur wenig bequem daraus löffeln ;-)

Fazit: Solange ich also kein Haxen und dicke Schnitzel verzehren muss, bin ich mit dieser Klappvariante, allen voran dem Göffel äußerst zufrieden - eine Alternative für Minimalisten und wenn man etwas mehr Geld in eine Variante aus Titan investiert, dann auch etwas für Grammjäger!

* Im Bild „auf die Länge kommt es an“ seht Ihr noch ein paar andere Bestecke – einzig das ausgeklappte KniSFor schlägt die Variante mit dem Selbst-Bau-Griff(wobei hier noch Potential drin steckt!).

Kleine Übersicht wer dieses Klappbesteck beim Amazon anbietet, hier Decathlon und Globetrotter.

Weitere von mir getestete Besteck-Varianten:
come2eat von Nextool
KniSFor von Nextool
Spork von Freigeist

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

BirdNET von der TU Chemnitz (05-2020)

Es ist schon eine Weile her, das ich hier eine App vorgestellt habe ... vielleicht weil ich so wählerisch bin...?
Durch die erzwungene Corona-Pause haben wir viel Zeit auf Balkonien verbra(u)cht* und mussten erstaunt feststellen was da so alles in der Luft kreucht bzw. vielmehr fleucht ;-)
So sind wir im PlayStore auf die wohl zum Teil aus Steuermitteln finanzierte App BirdNET der TU Chemnitz gestoßen.
Diese kann Vögel anhand ihres Gezwitscher identifizieren!
(...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)

Die einfache Bedienung ist nahezu selbsterklärend:
App starten, wenn man einen Vogel hört, anhand des fortlaufenden Sonagramms die Stelle mit dem visualisierten Ruf markieren und auf analysieren klicken. Und schon wird der zwitschernde Fiederling mit der Möglichkeit zu umfassenderen Infos angezeigt. Ebenso erfährt man, wie sicher sich die App in ihrer Aussage ist.
Weiter kann man noch einige Einstellungen für das Mikrofons vornehmen, die wir aber bisher nicht benötigten.
Einziger Nachteil: sie benötigt Netz, um den aufgenommenen Ruf mit den Beispielen auf den Servern abzugleichen. Das funktioniert aber auch in netzschwächeren Terrain recht gut - in der aktuellsten Version zeigt sie sogar die Größe der zu übermittelnden Datei an ... sowas mag ich ja!
Ah, und Förderungen vom Bundesministerium für Forschung und Bildung - das mag ich auch, endlich mal etwas Sinnvolles, was mit den Geldern von uns Bürgern finanziert wurde!!!

In dem Zusammenhang möchte ich noch auf die Online-Version der alten (offline) Vogelführer-App vom NABU aufmerksam machen: unter www.nabu.de/mobil ist diese zu finden, so klein und smart, dass sogar meine alten Nokia9300 und SonyEricssonK550i damit zurecht kommen ;-)
Leider kann ich auf der Homepage des NABUs die apk für die alte App nicht mehr finden ... vor einem Jahr war sie noch da, aber ist wohl im Zuge der Aktualisierung der Homepage runter genommen worden ... egal, ich hab sie noch ;-)

* was die Rechtschreibkorrektur so alles anrichtet ...

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Leichte Solarlader aus China (04-2020)

Wie meine fleißigen Leser wissen, bin ich seit Jahrzehnten mit Solarzellen unterwegs.
Einige Lolarlader wie die damals neuen von Microsport, Me2Solar und der Sonnenrepublik habe ich hier verbloggt.
Angeregt durch eine Diskussion im Facebook habe ich mir letzten Sommer zwei Panels direkt in China über Amazon bestellt ...
      (...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
Hier gilt natürlich Zeit mitzubringen da die Lieferung schon mal vier Wochen dauern kann, dafür gab es die Modelle von ASOSMOS und NANAD für gerade mal € 9,99 plus € 3,- Versand bzw. € 12,99 mit kostenlosem Versand, also preislich unschlagbar!* Und das bei ausgelobten 10Watt!!!
Tja ... und hier sollte man auch eine gewisse Toleranz gegenüber der Artikelbeschreibung mitbringen.
Nachdem ich die ersten beiden Panel erhalten hatte begann das Messen bei bestem Hochsommerwetter!

Beide Panels sind mit einem USB-Modul ausgestattet, was die Spannung auf 5V regelt (soll, je nach Last fällt sie auf bis zu 3,8V) und mit einer roten LED die Bereitschaft zum Laden signalisiert.
Richtig spannend wurde es mit dem Strom, bei 10W und 5V sollten also 2A geliefert werden.
Aber egal wie die Sonne schien, ich kam bei beiden Modulen lediglich auf 0,7A, also nur auf ein Drittel der versprochenen Leistung!
So habe ich die beiden Hersteller kontaktiert, auf das Missverhältnis hingewiesen und mir wurde sofort eine Teilerstattung der gezahlten Summe angeboten. Gut, ich habe geschildert, das ich gerne über die Module bloggen würde und dafür natürlich Module mit ausgelobter Leistung hätte. So habe ich mir also noch zwei Module geordert. Nach weiteren 4 Wochen kamen sie bei mir an.

Interessant diesmal mit etwas anders farbenden Nieten für die mitgelieferten Saugnäpfe und etwas anderer Zellenform.
(Die dünne Kratz-Schutz-Folie, durch die auch die Nieten geschlagen sind (!) sollte unbedingt entfernt werden, da sie fast 10% der Leistung schluckt!)
Beim nächsten Sonnenschein habe ich wieder die Messgeräte geschwungen ... und das gleiche Ergebnis!
Nun habe ich mal etwas weiter gegoogelt und bin bei Sonnenenergie und -scheindauer gelandet. Wikipedia verrät, das hier in Deutschland im Sommer bestenfalls auf einem m² 1.000Watt ankommen können!
Weil es sich so schön rechnen lässt:
entspricht das pro dm² 10W,
und bei 20% Wirkungsgrad dann 2W.
Die reine Solarzelle hat 2dm Fläche, es können somit 4W rauskommen!
Bei 5V kann sie also rechnerisch nur 0,8A leisten, was dann sehr schlüssig mit meinen Messergebnissen ist!
Leider bedeutet das auch mal wieder, das man bei Artikelbeschreibungen Obacht walten lassen sollte und gerade auf dem Markt der Solarzellen gerne geflunkert wird ...
Die Panels sind mit 91g bzw. 95g sehr leicht und durch die Bauweise witterungsfest nach IP64 (Herstellerangabe!) so man den Anschluss nach unten weisen lässt, dann kann sie auch mal bei Nebel oder Niesel am Rucksack bleiben.
Was mir sehr gut gefällt ist die kompakte Form von 24x14x0,3cm bzw. 26x14x0,3cm und Möglichkeit sie mit den mitgelieferten Saugnäpfen an ein Fenster zu befestigen oder hinter die Sonnenblende des Autos zu klemmen. Letzteres hatten wir uns bei unserem #NordkappProjekt gewünscht, da die Lichtmaschine des Twingos bei all den vielen zu ladenden Rechnern, SmartPhones und Powerpacks, die wir dabei hatten, teilweise ewig zum Laden brauchte ...

Fazit: Für wenig Geld kann ich auch über die fehlerhafte Produktbeschreibung im Netz hinweg sehen, muss aber dazu raten rechtzeitig vor Tourenbeginn solche Produkte zu ordern oder aber für deutlich mehr Geld beim Outdoor-Laden seines geringsten Misstrauens zu kaufen!

* Die Preise haben sich z.T. innerhalb dieses Jahres drastisch geändert!
Da es im Amazon diese Modelle nur noch vereinzelt und zu höheren Preisen gibt, habe ich bei Aliexpress nach Alternativen gesucht und bin schnell fündig geworden. Optisch sehen viele so wie meine aus, was mich vermuten lässt, das sie alle aus der gleichen Firma stammen ...
Eine gewisse Vorsicht ist bei der Angabe von der Leistung angeraten ... hier findet man das optisch gleiche Modul mit 5W aber auch mit 10W ;-)
Spannend sind auch die gegenläufigen Bewertungen!

** Dank der aktuellen Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Camping-Laterne von Lidl (04-2020)

Diese Woche hat der Lidl eine Camping-Laterne von crivit für sage und schreibe € 2,99 im Angebot ... zufällig bin ich darauf gestoßen und musste eine mitnehmen ;-)
Jetzt im Frühjahr haben ja alle Discounter ihre Camping-Wochen und bieten hierfür immer mehr Produkte an, mal besser, mal nicht so gut ...
                                                (...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
Warum habe ich sie mitgenommen und berichte drüber?
Nun, es gibt immer viele Einsteiger und Gruppen, die mit dem Campen starten und mit ihr bekommt man eine vernünftige Laterne für schmales Geld, die sich auch mal Kids leisten können ... und sei es nur für die coronabedingte heimische Butze ;-)
Klar, sie ist keine HighEnd aber immerhin spritzwassergeschützt und kann auch mal runterfallen nach IP44.
Die Elektronik
Sie hat einen Durchmesser von 85mm und ist "zusammengefaltet" 53mm und aufgestellt 133mm hoch und bringt dabei 125g ohne die 3 AA Batterien (welche im Lieferumfang sind) auf die Waage.
Der Deckel muss abgeschraubt werden um die Batterien oder Akkus einzulegen, ganz klassisch.
Die kaltweiße 1W LED hat zwei Helligkeitsgrade und einen Blinkmodus.
Sehr interessant finde ich die Öse zum Aufhänge! Ähnlich einem Karabiner kann man sie öffnen und so an Leine, Ast oder so hängen ohne sie auffädeln zu müssen!

Ein weiteres nettes Gimmick ist die Funktion einer Taschenlampe. Im Boden ist eine halbkugelförmige Linse eingelassen durch die sie im Hängen ebenfalls den Bereich unter ihr beleuchtet und zusammengefaltet eben als Taschenlampe eingesetzt werden kann.
Leider gibt die Bedienungsanleitung keine Leuchtdauer preis ... so habe ich mein Messgerät geschwungen:
Bei vollen Akkus zieht sie bei
voller Leuchtkraft 320mA (nach 20 Stunden 70mA) und bei
reduzierter 160mA (nach 20 Stunden 50mA).
Mit fallender Spannung läßt die Leuchtkraft nach und sie zieht deutlich weniger mA!
So macht sie in der zweiten Stufe die ersten 8 bis 10 Stunden gut Licht, wird dann dunkler, aber immernoch gebrauchsfähig als Nacht- oder Positionslicht und das nach aktuell 56 Tagen!!!

Update: Sie Lampe erweist sich als "Langläufer" und verbraucht jetzt nach nunmehr einem Monat nicht mal ein mA wie aus dem Bild zu entnehmen ist ;-)

Fazit: Eine Camping-Lampe für alle, die ins Camping einsteigen oder nicht auf Größe und Gewicht achten müssen, wie die Mini- und Microcamper.

** Dank der aktuellen (und m.E. zumindest eigenartigen) Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)

Socken mit Infiknit-Technologie von Stance (04-2020)

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal kurz unseren neuen Socken von Stance vorgestellt.          (...und wie immer gilt: dies ist [Werbung]**)
Sie sind mit der neuartigen Infiknit-Technologie, einer Fasertechnik auf Nylonbasis, gefertigt. Diese soll die Socken robuster bei gleichbleibend gutem Tragekomfort  machen – so robust, das Stance eine lebenslange Garantie gegen Löcher in den Socken gewährt!!!
 
Nun, das mit den Löchern konnten wir in diesem kurzen Zeitraum natürlich nicht testen, auch nicht wie ernst Stance dieses Versprechen nimmt – allerdings haben wir sie sehr oft getragen, sowohl beim Wandern wie auch beim Radeln und im Alltag.
Dabei hat sich ein gleichbleibend guter Tragekomfort gezeigt sowie ein guter Sitz, auch bei schlanken Beinen ;-)

Aufgefallen ist uns die deutlich geringere Geruchsbildung auch nach langen Wandertagen. Dies dürfte den 33% Merinowolle zuzuschreiben sein.
Stance setzt bei den Socken anders als viele Mitbewerber auf farbenfrohe Designs – hier eine Auswahl der Homepage von Stance und beim Amazon.

Fazit: Wer für's Wandern oder auch im Alltag einen robusten und angenehm zu tragenden Socken sucht, der kann mit den Socken von Stance Akzente im sonst allzu tristen Sockenalltag setzen ;-)

** Dank der aktuellen Rechtslage kennzeichne ich meine Tests nun so...wir sind ja in Deutschland, wo alles seine Ordnung haben will ;-)