Amateurfunk-Prüfung Lizenz-Klasse E

Ich bin erstaunt, was es doch an Interesse an der AFU-Lizenz gibt .... einhergehend mit der Frage wie lange wir dafür gelernt haben und wie schwer es war...
"Schwer" ist ja relativ und "lernen" tut auch jeder anders, daher hier ein paar Infos wie wir da ran gegangen sind und ein paar Links, die uns geholfen haben ...

Amateurfunk scheint ja eher ein aussterbendes Hobby zu sein, vielleicht weil die Prüfung für ein Hobby gerade die Hobby-Jumper abschreckt...
... ja und man muss schon etwas für die Lizenz tun!
Die Prüfung für E wie Einsteiger gliedert sich in drei Teile zu je 34 Fragen (von Technik 373 Fragen, Betriebstechnik 195 Fragen, Vorschriften 270 Fragen) von denen man jeweils 75% erreichen muss - Zeitkontingent:
Technik E: 90Min.
Betriebliche Kenntnisse: 60Min.
Gesetze und Vorschriften: 60Min.
Die Technik mag jemand, der Elektronik studiert hat oder darin ausgebildet wurde noch aus dem Ärmel schütteln, die beiden anderen ist lernen angesagt - auswendig ;-)
Wir haben im zweiten Corona-Lockdown einen E-Kurs vom naheliegenden Ortsverband H13 begonnen, der einmal die Woche mit 2Std. statt fand.
Dazu kamen die beiden Moltrecht-Bücher, um das gehörte nachzuarbeiten.
Das war hilfreich, um auch zu verstehen worum es geht - alternativ ginge sicher auch die Technik auswendig zu lernen ... wie man es besser kann...?
Einmal die Woche zuhören und Hausaufgaben machen und in Büchern nachschlagen ist gut, reicht aber definitiv nicht!
So haben wir auch Apps, den kostenlosen "Funktrainer" und kostenpflichtigen "Amateurfunk A und E" von Bueffeln.net bemüht.
Seit Sommer hatten wir dann noch Donnerstags zusätzlich den zweistündigen A-Kurs von Delta25 belegt mit dem Gedanken auch zu sehen was in Technik A auf uns zu kommt und zur Widerholung/Vertiefung der bis dato erworbenen Kenntnisse.
In Technik A werden 54 Fragen gefragt, allerdings sind die komplett anders wie in Technik E !!!
Man kann also leider nicht die folgende Rechnung aufmachen:
Ich kann jetzt alle 373 Fragen der Technik E und hätte mit 100% die ersten 34 Fragen richtig und die nächsten 20 Fragen rate ich, um die 75% zu schaffen - A geht tiefer in Schaltungen, Schaltbilder und solche Sachen!!!
Hintergrund für das viele technische Wissen ist der Vergangenheit geschuldet, wo der Funkamateur sein Gerät selbst gebaut hat - das darf er nämlich weiterhin und auch Geräte von der Stange modifizieren, und da sollte er zumindest Ansatzweise wissen was er tut!
Als Lehrmaterial gibt es auch noch die Fragenkataloge beim DARC zu bestellen.
Nach Abschluss der Arbeit für die 8te Auflage vom Geocaching I habe ich vor 2 Monaten ernsthaft angefangen zu lernen - die Online-Kurse waren schon wichtig und interessant, aber eben etwas, was einem erzählt wird und beim zuhören alles schlüssig ist, wenn man aber die Hausaufgaben nicht macht und etwas mehr ... dann hat man es halt "mal gehört" aber nicht verinnerlicht - bei mir ist das jedenfalls so ;-)
D.h. ich habe die Funktrainer-App täglich gemacht und, das hat mir glaube ich am meisten gebracht, die Prüfungskataloge mit den richtigen und falschen Antworten gelesen.
Die Fragen und Prüfungen werden zur Zeit wohl überarbeitet und, so wie ich wahrgenommen habe, munkelt es, es würde leichter - weil ja auch Nachwuchs gebraucht wird und die wenigen Funkamateure nicht soviel Unsinn machen, wie die Behörden früher vermutet haben ... Man bedenke mal wie oft früher die VW-Busse mit Peilantennen unterwegs waren, heute sieht man keinen mehr, obwohl mit Handy, WLAN und Co. viel, viel mehr Funkverkehr(kurze Reichweite) und mit dem Krams aus China sicher noch mehr störendes Material unterwegs ist - aber nur am Rande.
Bei den Fragen im Test ist es so, das es immer 4 Antworten gibt und immer nur eine richtig ist - ganz klassisch!
Auch gibt es nicht diese fiese Geschichte, vonwegen eine falsche Antwort wird von den gesammelten richtigen Punkten abgezogen - also echt fair!
Also, "richtig" gelernt habe ich 2 Monate ... das hätte auch noch schneller gehen können aber ich hab ja auch noch ein Leben neben der Prüfung!
Und dann kommt es natürlich darauf an wie man so tickt ... wir mussten von Hannover nach Göttingen zur Prüfung, weil das am nächsten war, also kam ein "wir gucken mal wie es läuft" nicht in Frage, so haben wir auf 100% gelernt, um die 75% locker zu schaffen, und nachdem wir viele Eselsbrücken gefunden haben und auch eine "Struktur" in einem Teil der Fragen zu erkennen geglaubt haben (in manchen Bereichen hat es immer die gleichen 3 falschen Antworten und nur die richtige ist anders) da haben wir den Ehrgeiz entwickelt alle 102 Fragen richtig machen zu wollen - was auch geklappt hat ;-)

Vielleicht hielft dies dem ein oder anderen bei der Einschätzung wie schwer und wie viel...?

Und hier noch ein paar Links:

Empfohlener Lehrplan des DARC
Lehrplan
der Chaoswelle
Kursplan von Delta25

Lichtblicke
mit guten Erklärungen zu den einzelnen Fragen
Fragen E
Fragen A

Moltrecht Technik Klasse E
Moltrecht Betriebliche Kenntnisse und Vorschriften

Fragenkatalog
Technik E

Fragenkatalog Betriebliche Kenntnisse und Vorschriften

App Amateurfunk A und E
App Funktrainer

Windows HamRadioTrainer

Goetheweg Altenau-Torfhaus-Brocken komplett mit Erweiterung 2021

Ein neuer Wanderweg im Harz!
Und das noch direkt vor der Haustür der zweiten Homezone in Altenau - da hatten wir natürlich nichts Eiligeres zu tun wie die Gunst des schönen Wetters zu nutzen und die urige „Verlängerung des Goetheweges" von Altenau nach Torfhaus und darüber hinaus zum Brocken zu beschreiten ;-)

Bisher ist es so, dass weder eine Homepage noch ein GPS-Track von offizieller Seite zu diesem Weg existieren ... dafür nun hier Wegbeschreibung und Track (Rechtsklick -> speichern unter... wählen!)in meinen GPS-Daten.

Bitteschön!!!

Das GPS-Tracks zur Wegführung und Besucherlenkung wichtig sind, zeigen leider schon erste Posts kurz nach Einweihung im Netz, da es wohl Leute gibt, die Schilder demoliert haben ...
Aber der Reihe nach:
Vor gut zwei Jahren nach dem Eigentümerwechsel und begonnener Sanierung des Goethehauses, am Kreisel gegenüber des Marktplatzes in Ortsmitte von Altenau, hörten wir von der Idee den lange bekannten und eher wanderautobahn-liken Goetheweg vom Brocken nach Torfhaus weiter bis Altenau zu verlängern.
Denn Goethe hatte im Dezember 1777 besagtes Goethehaus (damals das Rathaus) als Basislager gewählt und ist von dort aus am 10.12. weiter nach Torfhaus, wo er den Förster Degen überredete ihn auf den Brocken zu führen – auch als Reiseerzählung sehr spannend nachzulesen in Winterströme. Goethes Harzreise 1777" von Bern Wolff!
„Wenn der das unter damaligen Verhältnissen konnte, dann wir doch auch!!!“
Und so haben wir uns auf die historischen Spuren Goethes begeben:

Start
ist die große Hinweistafel gegenüber des Brunnens am Marktplatz Altenau mit Blick auf das nun wieder schicke Domizil Goethes. Hier sind einige Infos zur Geschichte, dem Weg und Höhenprofil nebst einem Kartenausschnitt zu finden.
Die Karte empfiehlt sich zu fotografieren oder sich den Wegverlauf genau einzuprägen!
Angegeben sind für die einfache Strecke Altenau-Torfhaus-Brocken 16,3km - die Aufzeichnungen unserer Garmins schwankte zwischen 17,3km und 18,5km - also etwas Vorsicht, wenn man konditionell nicht ganz so auf der Höhe ist!!!
Obwohl der Weg parallel zur L504 führt ist er unerwartet urig, Steine, Matsch und schmale Passagen sind keine Seltenheit und erfordern eher richtige Wanderstiefel als leichte Hiking-Halbschuhe!!!
Man überquert den Kreisel am besten rechtsseitig, um besagte Herberge genauer in Augenschein nehmen zu können und folgt den weißen Schildern mit dem schwarzen Kopf Goethes entlang der L504 auf der linken Seite ortsauswärts gen Osten. Vorbei an dem Kräuterpark führt der Weg zum Seerosenteich.

Dessen Bänke und Schutzhütte wurden um eine hölzerne Goethebank, einen Bücherschrank und einen ca. 2,5m hohen Konterfei Goethes bereichert. Letzteres finde ich eine ganz tolle Idee, da der geneigte Wanderer aufgefordert wird diesen zu signieren und eben nicht, wie so oft zu sehen, Hütte und Bänke zu beschmieren!
Fehlt eigentlich nur noch ein Sonderstempel der Harzer Wandenadel - wobei, vielleicht noch etwas zu ortsnah, da dann jeder nur einen kurzen Weg beschreiten müsste.
Nach dem Seerosenteich folgt man weiter dem Wanderweg entlang des Tischlertals. Auch wenn ein Schild vielleicht immer noch zur nahegelegenen Straße zeigen sollte ... nicht beirren lassen und dem eigentlichen Weg folgen, bis man rechter Hand eine Haus mit Spielplatz und Grillstelle passiert.
Gleich darauf sieht man eine Schutzhütte und der Weg führt nach rechts und gleich wieder nach links scharf an der Grenze des Parkplatzes des Hauses entlang in den Nadelwald.
Weiter führt er an einen Rastplatz und hier ist abermals Obacht geboten! Bei unserer Tour zeigten die Schilder weiter geradeaus - ein schöner Weg, aber der Falsche!!!

Man nutze die Brücke rechter Hand, überquere den Bach und gelangt so auf den Parkplatz Tischlertal, der gerne von wilden Wohnmobilisten genutzt wird.
Am Ende des Parkplatzes kreuzt man die L504 (die einzige Verbindung von Altenau zum Torfhaus, leider seit vielen Jahren nicht mehr in den Busfahrplänen berücksichtigt!!!) und folgt der Altenau auf dem „Tischlertalweg" knapp 1,5km bergan bis zum Dammgraben.

Hier weisen die Schilder über die schmale Brücke bergan.
Kurz nach dem Dammgraben verlässt man den Nadelwald und erreicht eine große gerodete Fläche, die bereits wieder vom Buschwerk in Beschlag genommen wird. Auf diesem Teilstück überschreitet man die Grenze zum Nationalpark Harz und trifft auf eine T-Kreuzung des unteren Bruchbergweges ... und vermisst die bisher so zahlreichen Schilder!

Die Karte vor Augen, diesen Track im GPS oder mit etwas Wegfindungsgespür wendet man sich nach links Richtung Straße und findet kurz vor erreichen selbiger einen für den Nationalpark typischen hölzernen Wegweiser. An diesem sind Altenau und Torfhaus mit 18H und einem blauen Dreieck ausgewiesen ... und dort befindet sich auch eine zur Schriftgröße passende weiße Plakette mit schwarzem Konterfei Goethes, der man fortan folgt.
Trotz das der Weg nun nur noch wenige dutzend Meter parallel zur L504 führt ist er nun ein Pfad und unerwartet urig...
Willkommen in der sagenumwobenen Bergwildnis des Nationalpark Harz ;-)

Man hätte sich die Wegführung gewiss einfacher machen können, indem man besser erschlossene Wege wie den Hexenstieg gewählt hätte - aber mit dem blauen Dreieck (man kann auch noch ein rotes X und grünes Dreieck an Bäumen entdecken!) folgt man nun einen seltener frequentierten Weg und taucht in eine Landschaft begleitet von Heide und Blaubeeren ein, vereinzelt sogar mit schönen Ausblicken, die den massiven Rodungen nördlich der L504 geschuldet sind - einziges Manko: die Geräuschkulisse der vorbei fahrenden Autos und Motorräder ... die kann man sich ja als Bachrauschen vorstellen ;-)
Etwa 100m nach dem rechtsseitig gelegenen Zaun muss man noch einmal aufpassen und einen Pfad nach rechts ins Unterholz wählen, leider fehlt hier ein Wegweiser!
Ansonsten geht es jetzt immer durch Heide, Blaubeeren und Wald bergan, mal mehr, mal weniger nah rechts von der Straße ... was allerdings den Vorteil bringt im Falle eines Unfalles schnell Hilfe bekommen zu können...

Nach etwa 6km kommen erstmals die Antennen von Torfhaus, dem ersten Etappenziel ins Blickfeld.
Kurz darauf überquert man die Nabe und erreicht den Clausthaler Flutgraben, der im Zuge des Oberharzer Wasserregals angelegt wurde, geht über eine Wegkreuzung, lässt zwei kleine versteckte Parkplätze links liegen und überquert kurz darauf die Straße erneut.
Hier führt der Weg über Steine, Wurzeln und Kies etwas bergab und das Torfhaus scheint zum Greifen nahe.
Nach einer steinigen Passage kommt eine alte nicht mehr genutzte Bushaltestelle ins Blickfeld. Etwa 150m vor dieser biegt man auf einen Pfad nach links ab - auch hier wäre ein Wegweiser wünschenswert gewesen, aber dafür gibt es ja Karten und GPS-Tracks ;-)

Durch feuchte Moorlandschaft und Wald erreicht man alsbald einen Wirtschaftsweg, dem man nach rechts auf den großen schrägen Parkplatz(gebührenfrei) am Rinderkopf folgt. Diesen geht man bergan gen Osten, nimmt den schmalen Pfad vorbei an der Jugendherberge und erreicht die B4 auf Torfhaus.
Diese quert man und folgt nun nach rechts der nun häufig anzutreffenden Beschilderung „Goetheweg". Auf Torfhaus begegnet man dann auch letztmalig der weißen Plakette mit schwarzem Kopf!

Die gut ausgeschilderten Wege führen vorbei am großen Torfhausmoor, bald entlang des Abbegrabens zur T-Kreuzung des Kaiserweges, den man nach gut 300m wieder nach links Richtung Brocken verlässt.

Über den Quitschenberg erreicht man den Eckersprung und damit die ehemalige Deutschdeutsche Grenze, folgt dem alten Plattenweg links hinauf zum Goethebahnhof(der Platz heisst zwar so aber ein Zu- oder Ausstieg in/zum Zug ist nicht möglich!!!) wo man auf die Brockenbahn trifft und diese nach links folgt.

An der asphaltierten Versorgungsstraße verlässt man die Bahngleise wieder nach links und hat nur noch wenig aber steile Strecke hinauf zum Gipfel.

Je nach Quelle hat man am Brockenstein 16,3km bis 18,5km abwechslungsreichen Weg hinter sich gebracht.
Wir haben für den Hinweg 5:15 Std. mit zwei kleinen Pausen und den Rückweg 4:30 Std. mit einer Pause benötigt!
Als Tagestour, wie einst Goethe, kann man das machen ...
Hierfür empfehlen wir ganz klar das Sommerhalbjahr, da die Verlängerung Torfhaus - Altenau nicht ganz ohne ist!!!
Oder ausreichend Licht - Tests von Lampen findet Ihr ja reichlich auf meinem Test-Blog ;-)
Oder, und das ist die wirklich schönste Alternative, eine Übernachtung im Brockenhotel!

Die Verlängerung des Weges ist trotz einiger handwerklicher Schwächen eine wirklich schöne Strecke, die wir jedem Harzwanderer ans Herz legen!!!

Wer die Tour nicht von meiner Seite laden kann/mag, der findet sie auch hier im Komoot ;-)

BTW: Wenn Ihr eh in der Gegend unterwegs seid, dann könntne diese Spots und Lokalitäten in und um Altenau als Wegpunkte im Format GPX zum Import in Apps und GPS und als Karte in Google-Maps (Stand: 20.04.2021) interessant sein.

Glückwunsch an die Polizei Niedersachsen für die Lampen von NexTorch

Ihr kennt das sicher alle:
Man guckt nichtsahnend oder nur mit halben Auge Fernsehen, und plötzlich taucht da jemand auf den man kennt ;-)
So uns neulich beim Hallo Niedersachsen gegangen:

Da wird erzählt, dass die Polizei nun mit neuem Equipment ausgestattet wird und die Kamera schwenkt über die neuen Utensilien - und was sehe ich da?
Eine UL10 vom NexTorch!!!
Die hatte ich vor vielen Jahren bereits reviewed!!!
Toll das der Herr Innenminister Pistorius meinen Blog liest ;-)

Nein, Scherz beiseite ;-)

Herzlichen Glückwunsch an NexTorch zu dem Deal!!!

... und an die Polizisten in Niedersachsen, die demnächst sehr, sehr gute Lampen an die Hand bekommen!!!

Hannover Leuchtet(e)

Bekanntlich bin ich ein Kunst- und Kulturbanause ;-)
Und dennoch ist es Hannover Leuchtet im letztem Jahr gelungen mich mit den vielen Licht-Kunst-Installationen zu beeindrucken!
So habe ich mich schon riesig auf eine noch größere Veranstaltung in diesem Spätherbst gefreut ...
Mit Entsetzen habe ich vor ein paar Tagen erfahren, das Hannover Leuchtet abgesagt wurde ...
Warum?
Na, das liebe Geld ... nicht genügend oder potente Sponsoren gefunden ;-(
Das finde ich sowas von traurig, da es in Hannover genügend Firmen von Stromerzeugern bis TourismusMarketing gibt, die ihre Gelder viel, viel sinn- und hemmungsloser verplempern.
Nun sei es drum und ich möchte Euch ein paar Fotos von letztem Jahr zeigen, die ich mit meiner alten Canon G7 so aus dem Bauch raus geschossen habe.
Wie gesagt, ich bedauere zu tiefst, das Hannover Leuchtet diese Jahr abgesagt wurde und hoffe auf eine Wiederholung in 2020 - Termin soll laut HAZ 04. bis 08.11.2020 werden ...ich bin gespannt!!!







Unter #HannoverLeuchtet findet Ihr noch mehr tolle Aufnahmen!

BW-Taschentücher wieder in Dienst gestellt

Diejenigen unter Euch, die bei der Bundeswehr gedient haben, werden sich sicher noch an sie erinnern, vielleicht sogar noch besitzen ...
Meine BW-Taschentücher haben sich lange Zeit in einer dunklen Ecke meines Schrankes versteckt ... bis der Corona-Virus ausgebrochen ist und die Sch...-Masken knapp wurden ... und nein, nicht das Wort mit „ße“ am Ende, sondern das mit „tz“ - ich schreib es hier nicht aus, da zwischenzeitlich Abmahnänwälte unterwegs sind und sich die Taschen voll machen, wenn man besagtes Wort in der Kombination mit „Maske“ von sich gibt … es treibt schon seltsame Blüten ...
So haben sich viele Bürger Gedanken gemacht und Nähprojekte ins Leben gerufen.
Dabei sind durchaus schicke Masken entstanden, wie hier im Facebook.
Wie es noch einfacher geht, seht Ihr in meiner Schritt für Schritt Fotostrecke:






Das einzig „Knifflige“ kommt beim Aufsetzen, wo Ihr die zweite Falte von vorne erwischen müsst, um diese über die Nase zu ziehen.
Und klar, Ihr könnt anstatt der simplen Gummibänder auch Haargummis nehmen – aber seid schnell, in einigen Läden sind sie so knapp wie Klopapier!

...und so habe ich nach knapp 30 Jahren meine alten BW-Taschentücher wieder in Dienst gestellt ;-)

Natürlich gibt es auch Versionen mit Klo- und Küchenpapier, etc. - hier gibt es eine Sammlung von weiteren Anleitungen zu provisorischen Masken.

Die U-Boot-Taufe der Cosmo

Wie ich in meinem Bericht über die Maker Faire 2019 angekündigt habe, konnten wir der U-Boot-Taufe der Cosmo, dem dritten U-Boot aus der Metallbildnerei Wienckowski beiwohnen.

Angefangen hat es 2013 mit der gelben Keto, die noch in der klassischen Optik eines Forschungs-U-Boots wie der Jago daher kommt.
Bereits 2015 legte Lars mit der Comet nach. Ebenfalls ein Boot für zwei Personen - die diesmal aber nebeneinander sitzen können. Der geneigte Zeichentrickfilm-Fan wird hier eine gewisse Ähnlichkeit mit einem legendären Raumschiff gleichen Namens erkennen ;-)
Ja, und 2019 nun die Cosmo - ein U-Boot nur für eine Person, welches mit 650kg nun wesentlich leichter ist und auch in einem eigens hierfür konstruierten Tauch-Kontainer schwimmen und tauchen kann.
Dieser kann übrigens über den Bundesverband ziviler Unterwasserfahrzeuge e.V. gemietet werden kann.
In einer Besucherbefragung des Heise-Magazins hat die Cosmo den vierten Platz der High Lights der Maker Faire 2019 in Hannover belegt - herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!!!

Ein ausführliches Interview mit Lars findet Ihr bei Nicole auf ihrem Blog ;-)